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Galerie Neustädter Tor
Galerie Neustädter Tor
Südwest-Portal des Einkaufszentrums
Basisdaten
Standort: Gießen
Eröffnung: 20. Oktober 2005
Gesamtfläche: 32.300
Verkaufsfläche: ca. 18.000 m²
Geschäfte: 65
Eigentümer: US-Fonds Pramerica Real Estate Investors[1]
Website: galerie-neustaedtertor.de
Verkehrsanbindung
Bahnhof: Haltepunkt Gießen Oswaldsgarten
Haltestellen: Oswaldsgarten, Mühlstraße
Omnibus: 2, 3, 7, 12, 13, 24, 140, 210, 410, 419, 420, 800, 801, 802
Nahverkehr: VENUS (Nachtbus)
Parkplätze: 1.060[2]
Technische Daten
Bauzeit: 2004–2005
Architekten: aic Architekten- und Ingenieur-Consult, Mühlhausen
Baustil: Modern
Baustoff: Beton, Stahl, Glas
Baukosten: ca. 120 Mio.[3]

Die Galerie Neustädter Tor ist ein Einkaufszentrum, das am 20. Oktober 2005 in zentraler Lage am Oswaldsgarten in Gießen eröffnet wurde. Es ist mit zirka 18.000 m² Verkaufsfläche nach dem Forum Wetzlar das zweitgrößte Einkaufszentrum in Mittelhessen. Derzeit verteilen sich 65 Einzelhandelsgeschäfte und Gastronomiebetriebe auf zwei Ebenen.

Entwicklung

Das Einkaufszentrum wurde in 15 Monaten von der Bad Hersfelder Rosco Unternehmensgruppe errichtet und zunächst auch betrieben. 2006 wurde es an den US-Fonds Pramerica Real Estate Investors mit Sitz in München verkauft.[4] bereits 2006 wurde ein schlechter Branchenmix in der Galerie festgestellt.[5] 2007 entfiel fast ein Viertel (22,6 %) des Einzelhandelsumsatzes in der Gießener Innenstadt, der 360 Mio. Euro betrug, auf die Galerie.[6][7] Seit dem 1. Oktober 2009 hat die Essener MFI Management für Immobilien AG das Center-Management übernommen.[1]

Die Immobilie leidet bereits seit langem unter erheblichem Leerstand. 2010 verließen beispielsweise zwei Modegeschäfte, Mango[8] und Vockeroth,[9] das Center.[10]

2010 wurde die äußere Gestaltung des Einkaufszentrum in der Fernsehsendung Architektursünden in Hessen des Hessischen Rundfunks kritisiert, so wurde die Fassade als »gigantische Architektursünde« und »städtebaulicher Totalschaden« eingestuft.[11]

2012 wurden vom Center-Management „schlecht zugeschnittene Ladenflächen“ bemängelt. Außerdem diagnostizierte der Center Manager „einen »suboptimalen« Branchenmix“. [4] Durch Neuzuschnitt der Läden und ein modernes Lichtkonzept und moderne Möbel sollte das Einkaufszentrum im Jahr 2012 attraktiver gemacht werden.[4]

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 pd: MFI für Rosco: Wechsel im Centermanagement. In: Gießener Allgemeine, 13. Oktober 2009, abgerufen am 14. Januar 2010
  2. http://www.rosco-group.com/de/rosco/referenzen/einzelhandel/galerie-neustaedter-tor-giessen/
  3. Streit um „Malls“ in Mittelhessen: „Wir bringen die Innenstädte um“ in: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 14. Februar 2005
  4. 4,0 4,1 4,2 Neustädter Tor sagt Leerständen den Kampf an, Gießener Anzeiger, 10. März 2012
  5. Thorsten Winter: Gießen: Laute Kritik an „Mall“ verstummt. In: Rhein-Main-Zeitung, 13. Oktober 2006
  6. Fast ein Viertel des Umsatzes erzielt die Galerie (Memento vom 17. Februar 2013 im Webarchiv archive.is)
  7. Eine 300 Meter lange »Problemzone« (Memento vom 17. Februar 2013 im Webarchiv archive.is)
  8. Galerie Neustädter Tor: »Mango« geschlossen, in: Gießener Anzeiger, 2. Mai 2010
  9. Suche nach Vockeroth-Ersatz schwieriger als erwartetin: Gießener Anzeiger, 20. Oktober 2010
  10. Galerie Neustädter Tor: Durchwachsene Bilanz Wetterau-Zeitung, 20. Oktober 2010
  11. Fernsehteam dokumentiert Gießener "Architektursünden", In: Gießener Allgemeine, 18. März 2010


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